
Im Februar 2026 wurde an der WBG wieder heiß diskutiert: Und zwar nicht über Noten oder Klassenregeln, sondern um die Frage, ob die Strafmündigkeit von jungen Menschen von 14 auf 10 Jahre herabgesetzt werden sollte. Der Hintergrund: Das diesjährige Schulfinale von „Jugend debattiert“.
Zunächst traten die jeweiligen Kurssieger aus den Jahrgangsstufen EF und Q1 jeweils gegen andere Kurssieger aus dem selben Jahrgang an. Das Finale endete dann in einem Rededuell zwischen den beiden Jahrgangsstufen: Sarah Bozsamas und Suad Jawhar traten für die Q1 an, während Emilio Kaempf und Alan Dejs die EF repräsentierten.
Debatte mit aktuellem Bezug

Die hochaktuelle Frage, die zur Zeit auch immer wieder im medialen Diskurs auftaucht, wurde von allen Beteiligten mit großer Hingabe und Überzeugung diskutiert. Letztlich konnte Sarah die Jury mit ihren starken Argumenten, ihrer umfassenden Sachkenntnis und großen Gesprächsfähigkeit überzeugen. Auf dem zweiten Platz landete Emilio, während sich Suad und Alan den dritten Platz teilten. Die Teilnehmer:innen konnten sich über eine Urkunde und vom Förderverein gesponsorte Preise in Form von Gutscheinen freuen.
In der Jury, die letztlich über die Platzierungen zu entscheiden hatte, saß ein gemischtes Team aus Lehrkräften und Schüler:innen. Birte Stiehm, Perwin (Q1), Michah Weissinger, und Seyma (Q1) machten sich ihre Entscheidungen nicht leicht und versuchten, mit ihren Entscheidungen letztlich allen Teilnehmenden gemäß ihrer rhetorischen Fähigkeiten gerecht zu werden.
Die Einführung des Wettbewerbs und die Organisation desselbigen hat „Jugend debattiert“-Koordinator Andreas Jeswein übernommen.