WBG-Schüler:innen besuchen Landtag

Im Landtag von NRW: Emily Roßmann, Yusuf Getcaev, Diaray Balde, Jumana Ezdin Berhim und Milena Wita (von links nach rechts).

Am Montag, den 09.02., machten sich fünf Schüler:innen der WBG auf den Weg in den Düsseldorfer Landtag. Im Rahmen des Projekts „Your Vision Schule NRW“ trafen sie dort auf die Bildungsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller. Mit viel Engagement und Überzeugung präsentierten Schüler:innen verschiedener Schulen ihre Ideen zur stärkeren Mitbestimmung in der Schule – und zeigten damit eindrucksvoll, wie gelebte Demokratie funktionieren kann.

Bereits seit dem vergangenen Schuljahr setzen sich die Schüler:innen der WBG aktiv für mehr Beteiligung der Schülerschaft an der WBG ein. Im Rahmen der Schülervertretung (SV) haben sie eine Satzung erarbeitet, in der die Rechte der Schülerschaft klar formuliert und gestärkt wurden. Damit haben sie einen wichtigen Beitrag zu mehr Transparenz und Mitgestaltung an unserer Schule geleistet.

Der Besuch im Landtag unter der Leitung von Frau Falkenberg bildete nun einen besonderen Höhepunkt ihres Engagements: Im direkten Austausch mit der Ministerin konnten sie ihre Erfahrungen, Ideen und Forderungen auf Landesebene einbringen. Dieser Dialog zeigte, dass die Stimmen von Schüler:innen gehört werden und Impulse aus der Praxis in politische Entscheidungsprozesse einfließen können.

Das Projekt „Your Vision Schule NRW“

Die Einladung erfolgte im Rahmen des Projekts „Your Vision Schule NRW“.

„Your Vision Schule NRW“ ist ein gemeinsames Beteiligungsprogramm des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Ziel ist es, demokratische Mitwirkung an Schulen nachhaltig zu stärken und Schüler:innen aktiv in schulische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Das Programm setzt dabei auf einen mehrstufigen Ansatz:

  • Mitreden vor Ort: Schüler:innen bringen ihre Perspektiven ein – zum Beispiel in Workshops, Umfragen oder Arbeitsgruppen – und formulieren ihre Anliegen, Wünsche und Kritikpunkte.
  • Gestalten und Verändern: Auf dieser Grundlage entwickeln sie konkrete Verbesserungsvorschläge für ihre Schule und setzen erste Projekte eigenverantwortlich um.
  • Austausch mit der Politik: Bei landesweiten Veranstaltungen, etwa im Landtag, treten sie in direkten Dialog mit politischen Entscheidungsträger:innen.
  • Weiterdenken und Weitergeben: Die gesammelten Ergebnisse werden gebündelt und fließen als Impulse in schulische und bildungspolitische Entwicklungen ein.
Von links nach rechts: Jumana Ezdin Berhim, NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller sowie Frau Falkenberg.

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