
Am 8. September 2026 hieß es für unsere Französischschüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie der Oberstufe: „Paris, wir kommen!“ Früh am Morgen startete die Reise in Duisburg. Um 5:34 Uhr ging es los – voller Vorfreude auf einen Tag in der französischen Hauptstadt.
Ganz nach Plan verlief die Anreise allerdings nicht. Wegen eines Unfalls auf der Schnellfahrstrecke mussten wir uns gedulden und kamen erst um 11:35 Uhr in Paris an. Doch dann konnte es endlich losgehen!

Unser erster Weg führte nach Montmartre. Beim Spaziergang durch das berühmte Künstlerviertel entdeckten wir die Mur des Je t’aime, die Place du Tertre mit ihren Straßenkünstlern und schließlich die beeindruckende Basilika Sacré-Cœur.

Besonders der Blick über Paris begeisterte die Schülerinnen und Schüler:
„Der Blick von Sacré-Cœur über die Stadt war einfach gigantisch!“
Auch die Atmosphäre rund um die Place du Tertre kam gut an:
„Die Straßenmaler und die ganze Stimmung dort waren richtig cool.“

Doch Paris wurde nicht nur angeschaut – die Stadt wurde erlebt. Die Schülerinnen und Schüler hörten Französisch im Alltag, konnten selbst kleine Gespräche führen, etwas bestellen oder einkaufen und stellten dabei fest, dass ihre Französischkenntnisse tatsächlich funktionieren.
Dabei wurde auch so manches Klischee über die Pariser auf den Prüfstand gestellt:
„Die Leute waren gar nicht so unfreundlich, wie man immer sagt.“
„Die Pariser waren wirklich höflich und freundlich zu uns.“
Und manchmal sorgen gerade die spontanen Momente für die besten Erinnerungen. Als es zum nächsten Programmpunkt ging, fragte ein Schüler ganz selbstverständlich:
„Gehen wir jetzt eigentlich zum Apfelturm?“

Und das absolute Highlight war natürlich der Eiffelturm. Endlich einmal nicht nur ein Bild aus dem Französischbuch, sondern das Pariser Wahrzeichen live und aus nächster Nähe. Und natürlich wurde fleißig fotografiert.
Anschließend ging es weiter zum Arc de Triomphe und über die berühmten Champs-Élysées. Zwischendurch blieb noch ein wenig Zeit für eigene Entdeckungen, kleine Einkäufe und natürlich auch etwas zu essen.
Nach einem langen und ereignisreichen Tag ging es schließlich wieder Richtung Deutschland. Um 23:15 Uhr kamen wir müde, aber mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck in Duisburg an.
Mehr als nur ein Ausflug

Die Parisfahrt war damit weit mehr als ein Ausflug: Die Schülerinnen und Schüler konnten Französisch dort erleben, wo es wirklich gesprochen wird. Sie sammelten erste Erfahrungen in echten Alltagssituationen, lernten Paris und die französische Lebensweise kennen und gewannen ganz nebenbei mehr Sicherheit und Selbstständigkeit.
Vor allem aber wurde an diesem Tag deutlich: Französisch ist nicht nur ein Schulfach. Französisch öffnet Türen – zu Menschen, zu einer anderen Kultur und zu einer Stadt, die man so schnell nicht vergisst.